BSR 47: Massenpsychose condensed (pt. 3)

Die Ideologisierung

In Teil 1 über das Thema Massenpsychose haben wir im Zeitraffer die Entwicklung der Menschheit beleuchtet mit dem Fokus auf die wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften, die nicht nur segensreich waren, sondern diverse Ängste der Menschen hervorgerufen haben, die es früher nicht gab – Ängste vor den Kräften, die der Mensch selbst in der Lage ist zu entfachen und mit denen der Mensch mehr und mehr in die Lage versetzt wird, die Natur, die Schöpfung nach seinen Wünschen zu beeinflussen und zu gestalten. Ist die ursprüngliche Aufgabe der Wissenschaft, ihre Theorien an die Wirklichkeit anzupassen, so hat der technologische Fortschritt mittlerweile zu einem weiteren Kipppunkt geführt, auf den ich gleich zurückkomme.

In Teil 2 zur Massenpsychose haben wir einen anderen Kipppunkt kennengelernt – den Kipppunkt eines Einzelnen, der zu einem Hypnose-ähnlichen Zustand führt, wenn diffuse Ängste, Orientierungslosigkeit und Aggressionen auf ein Feindbild projiziert werden können, welches medial transportiert wird, und auf diese Weise plötzlich eine lang ersehnte Orientierung und Zusammengehörigkeit entsteht.

Der Kipppunkt des technologischen Fortschritts ist der Punkt, an dem die Aufgeschlossenheit und die Weltoffenheit der Wissenschaft umschlagen in narzisstisch geprägte Allmachtsfantasien. Diese münden letztlich in eine Ideologisierung der Wissenschaft. Die Theorien der Wissenschaft werden nicht mehr an die Wirklichkeit angepasst, wie es sein sollte, sondern die Wirklichkeit wird mehr und mehr an die ideologisierten Theorien der Wissenschaft angepasst. Beispielhaft genannt seien Themen wie Klimawandel, Bedrohung durch das Corona-Virus, Nutzen der Corona-Impfung, Transhumanismus, Gentechnologie, im Labor gezüchtetes Fleisch, die allesamt kaum sachlich und ideologiefrei debattiert werden können.

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BSR 46: Corona vs. Ukraine – ein Einwurf

Sind wir also wieder soweit? Geschichte wiederholt sich offenbar doch. Und manch einer glaubt wirklich, dass wir eine unumkehrbar hohe Stufe der menschlichen Zivilisation erreicht haben. Haben wir? Nun ja, die ersten berechtigten Zweifel tauchten Anfang 2020 im Rahmen der Corona-Lockdown-Vorratsbeschaffung auf, als der Run auf Toilettenpapier losging, als sei es die neue Krisenwährung.

Nachdem unsere anglo-amerikanischen Freunde seit über 20 Jahren versuchen, bislang allerdings vergebens, in Russland einen Regime-Change zu bewirken, sind sie nun ganz nahe dran. Doch der Preis ist hoch. Vielleicht zu hoch?

Der dem Alkohol nicht ganz abgeneigte ehemalige russische Präsident Boris Jelzin hat in den 90er Jahren nach dem Zerfall der Sowjetunion die Plünderung der Reichtümer seines Landes durch die anglo-amerikanischen Globalisten nicht nur zugelassen, sondern erst ermöglicht. Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem einen Riegel vorgeschoben und wurde damit quasi über Nacht zum Buhmann der Weltmachtsaspiranten.

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BSR 45: Massenpsychose condensed (pt. 2)

Im Teil 1 dieses Blog-Beitrags wurde die Vorgeschichte beleuchtet, durch die das Auftreten von Massenpsychosen begünstigt wird. In diesem 2. Teil schauen wir uns an, wie Massenpsychosen entstehen.

Die Voraussetzungen

Damit ein Prozess der Massenpsychose beginnt, müssen in einer Gesellschaft insbesondere folgende vier Voraussetzungen bei einer kritischen Masse der Bevölkerung erfüllt sein:

  1. Ein weitreichendes Gefühl von Vereinsamung, sozialer Isolation oder fehlender sozialer Verbundenheit in der Bevölkerung. Dies ist am ehesten in hochindustrialisierten Ländern der Fall. Zahlreiche „Errungenschaften“ tragen dazu bei, wie z.B. eine hochgradige Arbeitsteilung und eine zunehmende Virtualisierung sozialer Interaktionen.
  2. Dies führt zu einer empfundenen Sinnlosigkeit des Lebens. Der Mensch ist ein soziales Wesen, der seinen Sinn und seine Identität aus dem sozialen Miteinander erfährt. Entferne das soziale Band und die Verbundenheit und der Sinn des eigenen Daseins geht verloren.
  3. Ein weit verbreitetes Vorhandensein von diffusen Ängsten, Unsicherheit und psychischem Unbehagen. Solche Ängste sind mental schwierig zu kontrollieren und können leicht in Panik umschlagen, was den am wenigsten erwünschten Zustand für einen Menschen darstellt. Um das Diffuse zu konkretisieren und mental besser kontrollierbar zu machen, suchen Menschen Objekte, auf die sie ihre Ängste und ihr Unbehagen projizieren können.
  4. Dies wiederum führt zu diffuser Frustration bis hin zu Aggression. Menschen, auf die Einsamkeit und diffuse Ängste beunruhigend wirken, sind im Allgemeinen irritiert, frustriert oder gar aggressiv und suchen nach Objekten (oder auch Subjekten), an denen sie sich abarbeiten können.
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BSR 44: Massenpsychose condensed (pt. 1)

Prolog

„Wenn es nur irgendwo wirklich bösartige Menschen gäbe, die heimtückisch böse Taten vollbrächten, dann müsste man sie nur von den anderen absondern und vernichten. Aber die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft durch das Herz eines jeden Einzelnen. Und wer vermag schon ein Stück seines eigenen Herzens zu vernichten?“

So formulierte es Alexander Solschenizyn in seinem weltberühmten Roman Der Archipel Gulag.

Henryk M. Broder fand im Januar 2019 etwas andere Worte, die aber auf dasselbe hindeuten: „Wenn Ihr Euch irgendwann wieder mal fragt, wie es so weit kommen konnte, dann ist die Antwort: Weil sie damals so waren, wie ihr heute seid!“

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BSR 34: Totalitarismus condensed

Der Staat trete an die Stelle Gottes, schreibt Carl Gustav Jung in seinem 1957 erschienen Spätwerk Gegenwart und Zukunft.

Zahlreiche Schriften beschäftigen sich seit dem 20. Jahrhundert mit totalitären Herrschaftssystemen – belletristische wie wissenschaftliche. Die vermutlich bekannteste unter ihnen ist George Orwells dystopischer Roman 1984.

Totalitarismus ist gemäß Wikipedia (Stand: 8.1.2022) eine Form der Herrschaft, die „in alle sozialen Verhältnisse hineinzuwirken strebt, oft verbunden mit dem Anspruch, einen ‚neuen Menschen‘ gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen. Während eine autoritäre Diktatur den Status Quo aufrechtzuerhalten sucht, fordert eine totalitäre Diktatur von den Beherrschten eine äußerst aktive Beteiligung am Staatsleben sowie dessen Weiterentwicklung in eine Richtung, die durch die jeweilige Ideologie angewiesen wird. Typisch sind somit die dauerhafte Mobilisierung in Massenorganisationen und die Ausgrenzung bis hin zur Tötung derer, die sich den totalen Herrschaftsansprüchen tatsächlich oder möglicherweise widersetzen.“

Totalitarismus zeigt damit in großem Umfang religiöse Züge. So bauen beispielsweise sowohl das Christentum als auch der Islam auf dem Glauben auf, dass mit der Rückkehr Christus‘ ein neues goldenes Zeitalter anbrechen wird. Ähnliches gilt für den Totalitarismus. Nur ist es im Totalitarismus kein Prophet, der die Welt transformiert, sondern der Mensch erschafft das neue goldene Zeitalter selbst mittels der Direktive des allmächtigen und alles kontrollierenden Regierungsapparates. Denn die allmächtige Regierung, sei sie lokal, national oder international, wird die Gesellschaft zum Besseren verändern. Durch den tiefen Glauben, dass dies tatsächlich möglich sei, erwächst der Totalitarismus von der bloßen Regierungsform zur Bewegung, wie Hannah Arendt in ihrem Werk The Origins of Totalitarianism feststellte. Alles wird zur Glaubensfrage. „BSR 34: Totalitarismus condensed“ weiterlesen

BSR 31: Der entscheidende Augenblick

Wir alle wissen, dass wir herausfordernde und beunruhigende Zeiten durchleben. Wir stecken mitten in einer Pandemie. Städte und ganze Länder gehen für Monate in Lockdowns. Menschen verlieren ihr Leben, ihre Jobs und ihre Geschäfte. Psychische Erkrankungen und Selbstmorde nehmen zu. Es wird Generationen brauchen, um die Schulden, die angehäuft werden, abzubezahlen. Zensur und Polarisierung scheinen die neue Norm zu sein, wobei nuancierte Debatten und gegenseitiger Respekt einer „Pro- vs. Anti-Mentalität“ gewichen sind, einem „mit uns oder gegen uns“, was eine abschreckende und zutiefst spaltende Wirkung auf unsere zuvor offenen und toleranten Gesellschaften hat.

Noch beunruhigender ist jedoch, dass wir am Rande eines zivilisatorischen Wandels stehen, der in seinen Folgen so weitreichend und in seinen Auswirkungen so tiefgreifend ist, dass nur wenige in der Lage sind, die unmittelbare Gefahr zu erkennen, den Rubikon zu sehen, den wir gerade überqueren, und die dystopische Welt umfassend zu verstehen, die uns auf der anderen Seite erwartet. Sie fragen, wie dieser grundlegende Wandel zustande kommt? Durch Taschenspielertricks, durch Irreführung und durch die Einführung des scheinbar harmlosen digitalen Impfpasses.

Eine solche Behauptung erscheint außergewöhnlich. Und Sie sollten zu recht skeptisch sein. Aber bitte erlauben Sie mir, es zu erklären. „BSR 31: Der entscheidende Augenblick“ weiterlesen

BSR 27: Was Sie schon immer über NLP wissen wollten, aber nie zu fragen wagten

Treffen Sie Edward Bernays, der mit seinem Buch „Propaganda“ den Grundstein legte für das, was heute unter dem unschuldig klingenden Begriff Public Relations (PR) bekannt ist, aber defacto nichts anderes ist als Meinungsmanipulation.

Bernays schreibt auf Seite 23: „Das Ausmaß, in dem Propaganda den Fortschritt der Dinge bestimmt, die uns bewegen, wird sogar gut informierte Menschen überraschen. Man braucht nur etwas unter der Oberfläche der Zeitungsmeldungen zu schauen, um Hinweise bezüglich der Macht der Propaganda über die öffentliche Meinung zu bekommen.“

Bernays führt daraufhin beispielhaft die erste Seite der New York Times an, die zu dem Zeitpunkt, da er das Buch schreibt, vor ihm liegt. Er stellt fest, dass vier der acht Meldungen Propaganda waren. Das ist ein Anteil von 50%.

„Der gewöhnliche Leser nimmt diese als zufällige Ereignisse auf.“

Ach so, habe ich Ihnen schon gesagt, wann das Buch veröffentlicht wurde? Im November 1928. Das heißt, die Propaganda-Maschinerie läuft seit rund 100 Jahren in der Form, dass jeder sich dessen bewusst sein könnte. Denn in dem als pdf in Englisch frei erhältlichen Buch steht, wie es geht.

Wie hoch, glauben Sie, ist der Propaganda-Anteil bei den Nachrichten heutzutage?

Wenn Ihnen dieser Text bekannt vorkommt, könnte es daran liegen, dass ich ihn aus meinem Blogbeitrag zum Thema Social Engineering übernommen habe.

Und dafür gibt es einen guten Grund.

„Das Neuro-Linguistische Programmieren (kurz NLP) ist eine Sammlung von Kommunikationstechniken und Methoden zur Veränderung psychischer Abläufe im Menschen…“ So jedenfalls steht es in Wikipedia. Und wenn es dort steht, muss es ja stimmen. Nicht wahr?

Menschen, die sich gemäß Art. 2 Abs. 2 unseres Grundgesetzes auf ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit berufen, die sich weigern, an medizinischen Experimenten teilzunehmen und die deswegen auf die Injektion einer nicht erprobten und nicht zugelassenen gentechnologischen Substanz verzichten, werden seit geraumer Zeit in nahezu sämtlichen Medien verkürzt als Ungeimpfte oder Impfverweigerer bezeichnet. „BSR 27: Was Sie schon immer über NLP wissen wollten, aber nie zu fragen wagten“ weiterlesen

BSR 18: Über die Seriosität medialer Berichterstattung in Corona-Zeiten

SARS-CoV2, COVID-19 oder einfach nur Corona?

Positiv Getestete, Infizierte, Erkrankte oder einfach nur Corona-Fälle?

Worin besteht der Unterschied? Sollte im Rahmen der medialen Berichterstattung unterschieden werden? Sagt die Unterscheidung der Begrifflichkeiten in der medialen Berichterstattung womöglich etwas über die Seriosität eben dieser Berichterstattung aus?

SARS-CoV2 als Name des Virus.

COVID-19 als Name der Erkrankung, die durch das Virus SARS-CoV2 verursacht wird.

Corona als Name einer Virenfamilie, zu der neben dem Virus SARS-CoV2 auch zahlreiche andere Corona-Viren gehören.

Positiv Getestete als Anzahl der Menschen mit einem positiven Testergebnis.

Infizierte als Anzahl der Menschen, die mit dem SARS-CoV2 Virus infiziert sind.

Erkrankte als Anzahl der Menschen, die an COVID-19 erkrankt sind.

Corona-Fälle als undifferenzierte Pauschalierung, die positiv Getestete, Infizierte und Erkrankte in einen Topf wirft.

Gerade in Krisenzeiten kommt einer präzisen Begriffsverwendung in der medialen Berichterstattung eine elementare Bedeutung zu – lässt sich doch daran in der Regel gut ablesen, welche Intention der Autor respektive die Medienanstalt verfolgt. Liegt der Fokus auf Aufklärung, sollte begrifflich sauber differenziert werden. Wird begrifflich nicht sauber differenziert, ist davon auszugehen, dass der Fokus eher auf der Manipulation der Meinung des geneigten Medienkonsumenten liegt oder auf der schlichten Gier nach Zuschauern, Lesern oder einfach nur „Klicks“. Alternativ kann es natürlich auch schlicht journalistische oder fachliche Inkompetenz sein.

Warum ist eine saubere begriffliche Differenzierung wichtig?

Am 11.7.2020 war im Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und zahlreichen anderen Medien folgende Schlagzeile zu lesen:

„Wieder neuer Höchstwert in den USA: Mehr als 66.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag“

Ist diese Aussage faktisch-inhaltlich richtig? Ist die Zahl der Neuinfektionen in den USA wirklich bekannt? Um eine solche Aussage treffen zu können, müsste jeden Tag für alle rund 330 Mio. Einwohner der USA die Anzahl der infizierten Menschen bekannt sein. Das hieße, es müssten jeden Tag 330 Mio. Tests durchgeführt werden und die Testergebnisse müssten eine Zuverlässigkeit von 100% aufweisen, damit die Anzahl der neu Infizierten auf Tagesbasis ermittelt werden kann. Nach letzten Medienberichten liegt die Anzahl der täglich durchgeführten Test in den USA bei 600.000, nicht bei 330 Millionen.

Welches Faktum liefert die Zahl der „mehr als 66.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag“ also wirklich? „BSR 18: Über die Seriosität medialer Berichterstattung in Corona-Zeiten“ weiterlesen

BSR 17: Corona-Statistik condensed

Medizinische Tests sind in ihren Ergebnissen fehlerbehaftet. Immer. Gute Tests machen wenig Fehler. Schlechte Tests machen viele Fehler.

Aber Fehler ist nicht gleich Fehler. Bei derartigen Tests sind zwei Fehlerdimensionen zu unterscheiden. Zum einen die Genauigkeit, mit der ein Test infizierte Menschen als infiziert erkennt. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Sensitivität. Zum anderen die Genauigkeit, mit der ein Test nicht infizierte Menschen auch als nicht infiziert erkennt. Dies ist die sogenannte Spezifität. Beide Größen werden in Prozent angegeben.

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass sowohl Sensitivität als auch Spezifität eines Tests von weiteren Parametern abhängen, wie z.B. der „Signalstärke“, also von der Anzahl der Krankheitserreger, die sich in einer Probe befinden. Dies spielt aber für die im Folgenden beschriebenen grundsätzlichen Zusammenhänge keine Rolle.

Wenn beispielsweise ein Test eine Sensitivität von 99,7% und eine Spezifität von 98,6% aufweist, ist dies ein sehr guter Test, weil beide Werte nahe 100% liegen.

Bezogen auf 1.000 infizierte Menschen würde eine Sensitivität von 99,7% beispielsweise bedeuten, dass der Test im Durchschnitt 997 von diesen 1.000 Infizierten auch als infiziert erkennt. Das hieße, drei Infizierte würden ein negatives Testergebnis erhalten, obwohl sie infiziert sind, und wären damit falsch-negativ.

Bezogen auf 1.000 nicht infizierte Menschen würde eine Spezifität von 98,6% bedeuten, dass der Test im Durchschnitt 986 Menschen als nicht infiziert erkennt. Das wiederum hieße, 14 Menschen würden ein positives Testergebnis erhalten, obwohl sie gar nicht infiziert sind, und wären damit falsch-positiv.

Im Klartext heißt das, bei jedem Test gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass infizierte Menschen als nicht-infiziert in die Statistik eingehen und nicht-infizierte Menschen als infiziert in die Statistik eingehen. Diese Fehler müssten aus einer akkuraten Statistik herausgerechnet werden. Wie groß diese Wahrscheinlichkeit ist, wird durch die Sensitivität und die Spezifität des jeweiligen Tests ausgedrückt.

Mit obigem Beispiel wurden bereits die beiden möglichen Extremszenarien beschrieben:

Durchseuchung in der Bevölkerung 100%, d.h. von 1.000 getesteten Menschen sind 1.000 infiziert. Dabei werden 997 Menschen auch als infiziert erkannt und 3 nicht. Die Statistik zeigt 997 Infizierte.

Durchseuchung in der Bevölkerung 0%, d.h. von 1.000 getesteten Menschen sind 1.000 nicht infiziert. Dabei werden 986 Menschen als nicht-infiziert erkannt, aber 14 Menschen erhalten ein als falsch-positives Testergebnis. Die Statistik zeigt 14 Infizierte, die aber gar nicht infiziert sind.

Das heißt im Klartext, je geringer die Durchseuchung in der Bevölkerung, desto mehr treten die falsch-positiven Testergebnisse in Erscheinung. „BSR 17: Corona-Statistik condensed“ weiterlesen

BSR 16: Corona-Jeopardy

Sie kennen das Spiel Jeopardy? Anstatt Fragen vorzugeben und nach den Antworten zu suchen, werden zu vorgegebenen Antworten die dazu gehörigen Fragen gesucht.

Welche Frage würde wohl zu der folgenden Antwort passen und wer würde diese Antwort geben?

„Ich habe nur dagesessen, Liebes, mich feige verkrochen und alles über mich ergehen lassen.“

Welche Frage würde wohl zu der folgenden Antwort passen und wer würde diese Antwort geben?

„Ich habe meinen Teil dazu beigetragen, Liebes, indem ich die Menschen mit meiner Arbeit angelogen habe.“

Welche Frage würde wohl zu der folgenden Antwort passen und wer würde diese Antwort geben?

Ich habe daran mitgewirkt, das Ganze durchzusetzen, Liebes.

Vielleicht sollten wir alle uns die Frage gut merken, die zu diesen Antworten gehört – denn so viel sei gesagt: es ist ein und dieselbe Frage für alle drei Antworten – und sie bei passender Gelegenheit unserem Gegenüber stellen, um ihn ein wenig nachdenklich zu stimmen.

Die passende Frage, der geneigte Leser kann dabei natürlich gerne „Papa“ durch „Opa“ ersetzen, lautet:

„Papa, wo warst Du eigentlich, als die autoritäre Weltregierung Einzug hielt, unsere Wirtschaft zerstörte, unsere bürgerlichen Grundrechte abschaffte, und wir uns nun Zwangsimpfen lassen und alles tun müssen, was uns die Regierung sagt, damit wir am Monatsende unser Geld bekommen? Papa, was hast Du da gemacht?“

Die Antworten könnten von einem normalen Bürger, einem Journalisten und einem Gesetzeshüter gekommen sein.

Nehmen wir doch unsere Mitmenschen mit auf eine kleine Reise in die Zukunft, wann immer wir die Gelegenheit dazu bekommen, und stellen ihnen diese Frage im Namen ihrer Kinder oder Enkel.

Und die Gelegenheiten werden kommen!

Für jeden von uns.

Früher oder später.