BSR 16: Corona-Jeopardy

Sie kennen das Spiel Jeopardy? Anstatt Fragen vorzugeben und nach den Antworten zu suchen, werden zu vorgegebenen Antworten die dazu gehörigen Fragen gesucht.

Welche Frage würde wohl zu der folgenden Antwort passen und wer würde diese Antwort geben?

„Ich habe nur dagesessen, Liebes, mich feige verkrochen und alles über mich ergehen lassen.“

Welche Frage würde wohl zu der folgenden Antwort passen und wer würde diese Antwort geben?

„Ich habe meinen Teil dazu beigetragen, Liebes, indem ich die Menschen mit meiner Arbeit angelogen habe.“

Welche Frage würde wohl zu der folgenden Antwort passen und wer würde diese Antwort geben?

Ich habe daran mitgewirkt, das Ganze durchzusetzen, Liebes.

Vielleicht sollten wir alle uns die Frage gut merken, die zu diesen Antworten gehört – denn so viel sei gesagt: es ist ein und dieselbe Frage für alle drei Antworten – und sie bei passender Gelegenheit unserem Gegenüber stellen, um ihn ein wenig nachdenklich zu stimmen.

Die passende Frage, der geneigte Leser kann dabei natürlich gerne „Papa“ durch „Opa“ ersetzen, lautet:

„Papa, wo warst Du eigentlich, als die autoritäre Weltregierung Einzug hielt, unsere Wirtschaft zerstörte, unsere bürgerlichen Grundrechte abschaffte, und wir uns nun Zwangsimpfen lassen und alles tun müssen, was uns die Regierung sagt, damit wir am Monatsende unser Geld bekommen? Papa, was hast Du da gemacht?“

Die Antworten könnten von einem normalen Bürger, einem Journalisten und einem Gesetzeshüter gekommen sein.

Nehmen wir doch unsere Mitmenschen mit auf eine kleine Reise in die Zukunft, wann immer wir die Gelegenheit dazu bekommen, und stellen ihnen diese Frage im Namen ihrer Kinder oder Enkel.

Und die Gelegenheiten werden kommen!

Für jeden von uns.

Früher oder später.

BSR 15: Post-Corona-Weltordnung

Prolog

Das Corona-Thema ist vielschichtig. Selbst für diejenigen, die sich ausschließlich in den sogenannten Mainstream-Medien informieren, sollte mittlerweile klar sein, dass hier etwas Großes im Gange ist, was unser Leben nachhaltig verändern wird.

Auf zahlreiche Aspekte dieser vermeintlichen Pandemie habe ich bereits in meinem ersten Beitrag zu diesem Thema hingewiesen.

In meinem zweiten Beitrag wurde deutlich, dass es mindestens zwei Meinungen zum medizinischen und wirtschaftlichen Aspekt des Corona-Themas gibt. Exemplarisch habe ich mich auf Dr. Wodarg bezogen, der bereits seine Expertise bei der Aufarbeitung der Schweinegrippe-Nicht-Krise unter Beweis gestellt hat. Der geneigte Leser mag sich aber auch zum Beispiel über Prof. Streeck informieren oder über Prof. Püschel, dem Chef der Hamburger Rechtsmedizin.

Ein sehr umfassender chronologischer wie auch zusammenfassender Überblick über Fakten und Erkenntnisse zur Corona-Krise, die in den deutschen Mainstream-Medien eher unterrepräsentiert sind, findet sich zum Beispiel auf der Website von Swiss Propaganda Research.

Inwieweit diese zwei Meinungen in unserer Mainstream-Medienlandschaft Platz finden und ein öffentlicher Diskurs stattfindet, mag bitte jeder für sich selbst überprüfen.

Auf den PR-Aspekt der Corona-Krise und darauf, dass wir spätestens seit Edward Bernays Buch Propaganda aus dem Jahr 1928 wissen, dass es nicht die Aufgabe der Medien ist, die Wahrheit zu berichten, sondern die Meinung der Bevölkerung gezielt zu steuern, habe ich in meinem dritten Beitrag zum Thema hingewiesen und in einem früheren Beitrag zum Thema Social Engineering.

Wer sich tiefergehender über die Verflechtungen von Medien, Interessensgruppen und Politik informieren möchte, wird zum Beispiel auf der bereits erwähnten Website von Swiss Propaganda Research fündig. Auch die entsprechende Folge der ZDF-Satire-Sendung Die Anstalt ist hier sehr aufschlussreich, obwohl sie bereits 2014 ausgestrahlt wurde.

Doch nun ist es an der Zeit, einen Blick auf die Zeit nach der Corona-Krise zu werfen, und zwar in Bezug auf die Veränderungen, die auf jeden einzelnen von uns zukommen. Wer diesem Blog folgt, weiß, dass hier nicht spekuliert wird, sondern faktenbasiert logisch geschlussfolgert. Strictly rational.

Die Post-Corona-Zeit ist zwar noch nicht da, aber die Umsetzung ist bereits in vollem Gang. Insofern ist schon jetzt klar erkennbar, wie die Post-Corona-Weltordnung aussehen wird. Darauf habe ich bereits in anderen Beiträgen dezent hingewiesen durch Verlinkungen der Verfilmungen von George Orwells 1984 und Aldous Huxleys Brave New World.

Es gibt derzeit Disruptionen im Geschäfts- und Wirtschaftsleben. Alles steht still. Der bisherige Status Quo aka die alte Ordnung hat ihr Ende gefunden. Sie wird ersetzt werden durch eine neue Ordnung. Doch der Übergang von einer alten Ordnung zu einer anderen Ordnung, das wissen wir, erfolgt immer über eine Phase des Chaos. In der befinden wir uns gerade.

Achtung Spoiler: Die neue Weltordnung sieht in ihrer Endausbaustufe die absolute Kontrolle über jeden Aspekt unseres Lebens vor, eines jeden Menschen auf diesem Planeten, über unsere Bewegungen, unsere Aktivitäten, unsere Beschäftigungen, unsere Transaktionen, unsere Interaktionen mit anderen Menschen, das alles hinunter bis auf die Ebene des einzelnen Individuums. Diese vollständige Kontrolle über unser Leben in jedweder Hinsicht erfolgt durch die Zentralisierung von Macht in den Händen weniger, nicht demokratisch legitimierter Oligarchen, die sich zu einer selbsternannten Elite zählen und ein technokratisches Netz aufbauen und nutzen, um ihre Kontrolle global umzusetzen.

Dies ist eine wertfreie Feststellung! Die Fakten und Informationen, die zu dieser Erkenntnis führen, sind für jeden zugänglich.

Die derzeitige Pandemie-Situation bereitet den Boden, dieser neuen Weltordnung einen großen Schritt näher zu kommen.

Sehen wir einmal genauer hin. „BSR 15: Post-Corona-Weltordnung“ weiterlesen

BSR 14: Aus Liebe zum Ausnahmezustand

„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in demokratischen Gesellschaften. Diejenigen, die diesen unbemerkten Gesellschaftsmechanismus steuern, bilden eine unsichtbare Regierung, die die eigentlich herrschende Macht in unserem Land darstellt.“

– schrieb Edward Bernays in seinem 1928 veröffentlichten Buch Propaganda.

Wer mit offenen Augen das Weltgeschehen der vergangenen Jahrzehnte beobachtet hat, kommt nicht umhin festzustellen: das Buch liest sich wie eine Arbeitsanweisung, die seit ihrer Veröffentlichung sehr umfassend befolgt wurde.

Erinnern Sie sich noch an den Auslöser für den sogenannten Krieg gegen den Terror, den der damalige US-Präsident George W. Bush ausgerufen hat? Drei gesprengte Hochhäuser im Herzen Manhattans am 11. September 2001.

Eine Besonderheit daran war die Tatsache, dass am Tag des Anschlags eine Simulationsübung stattgefunden hat. Eine Simulationsübung, bei der genau das simuliert wurde, was dann wirklich geschah.

Der Deal (oder anders formuliert: das Narrativ), der damals der Bevölkerung medial angeboten wurde, hieß: tausche ein gutes Stück Freiheit gegen scheinbar mehr Sicherheit.

Ich dachte, die Absurdität eines offiziellen Narratives sei nicht zu überbieten, mit Einsturzerklärungen von Hochhäusern, die allen Naturgesetzen widersprechen. Doch ich muss mich nun in „Corona-Zeiten“ eines Besseren belehren lassen.

Aus dem sogenannten Krieg gegen den Terror wird in Zeiten des Corona-Virus ein Krieg gegen den Tod. Jedenfalls wenn man unseren geneigten Politikdarstellern und den Darstellungen in den Mainstream-Medien Glauben schenken darf. Die Ausrufung des medizinischen Notstands, mit dem alle in den vergangenen Jahrhunderten erkämpften Freiheitsrechte mal eben so für nichtig erklärt werden, diene nur einem Zweck: Leben zu retten.

Damals, ab 2001, im sogenannten Krieg gegen den Terror, war es in Ordnung, Menschen zu töten. Männer. Frauen. Kinder, die ihr Leben noch vor sich hatten. Menschen, denen das Schicksal einen bösen Streich gespielt hatte, weil sie zufällig im falschen Teil der Erde geboren worden waren. Im Nahen und Mittleren Osten.

Heute ist es in Ordnung, die gesamte Weltwirtschaft und damit die Grundlage unseres Wohlstands zu ruinieren und sich diktatorisch verordnet in die Selbstisolation zu begeben, um Leben zu retten. Aber nicht irgendein Leben. Nicht das Leben von Kindern, die es noch vor sich haben, sondern in erster Linie von Menschen, die es zum aller größten Teil bereits hinter sich haben.

Und die gleichen Politikdarsteller, die damals für Mord und Totschlag im Nahen und Mittleren Osten plädierten (Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien etc.), präsentieren sich heute als heilige Samariter, denen kein Preis zu hoch ist, um das Leben von 70-, 80-, 90-jährigen zu retten?

Doch warte. Leben retten?

So traurig jedes Einzelschicksal für die Angehörigen auch ist, in diesem Blog gilt nach wie vor: strictly rational! Dazu gehört auch, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. „BSR 14: Aus Liebe zum Ausnahmezustand“ weiterlesen

BSR 13: Coronavirus – der andere Blick

Was wäre, wenn es eine wissenschaftliche Studie gäbe, die anhand von 44.230 Krankheitsfällen, die über neun Jahre (2005-2013) von der Universität Glasgow gesammelt wurden, belegt, dass bei 5..15% aller Atemwegserkrankungen seit jeher Coronaviren vorherrschend sind?

Was wäre, wenn in den Krankenhäusern der 11 Millionen-Stadt Wuhan in China tatsächlich bei mehreren Patienten ein neuartiges Coronavirus gefunden und seine RNA in einer internationalen Datenbank gespeichert wurde, auf die Wissenschaftler weltweit zugreifen können?

Was wäre, wenn dieses neuartige Coronavirus aus welchem Grund auch immer das Interesse des Virologen Christian Drosten an der Charité geweckt und er daraufhin einen Test zum Nachweis dieses neuartigen Coronavirus entwickelt hätte?

Was wäre, wenn erst seit Beginn des Jahres 2020 umfangreich getestet würde, ob bei Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen ein Coronavirus vorherrschend ist?

Was wäre, wenn von den über 25.000 offiziellen Influenza-Toten der „Grippesaison 2017/18“ bei rund 5..15%, d.h. 1.250 bis 3.750 Verstorbenen, Coronaviren vorherrschend waren und niemand es gemerkt hat?

Was wäre, wenn die aktuell gemeldeten Zahlen von Infektionen mit Coronaviren zwar stimmen, aber völlig falsch interpretiert werden, weil das, was nun statistisch transparent wird, immer schon da war, nur in der Vergangenheit nie gemessen wurde und deswegen die Vergleichszahlen fehlen?

(Quelle: www.wodarg.com)

Was wäre, wenn sich die vermeintliche Corona-Krise in einigen Wochen oder Monaten als dasselbe entpuppt, wie die Zika-Nicht-Krise, die Ebola-Nicht-Krise und die Schweinegrippe-Nicht-Krise, nämlich als Corona-Nicht-Krise?

(Ausschnitt aus der Arte-Doku aus dem Jahr 2009 „Profiteure der Angst„)

Es wäre egal!

Oder?

Denn die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen selbst einer Corona-Nicht-Krise sind real und werden das Leben aller Menschen auf unserem Planeten nachhaltig beeinflussen.

Was wäre, wenn dies alles kein Zufall ist?

Dies ist erst der Anfang …

BSR 12: Coronavirus condensed

Prolog

Es geht rund auf unserer runden Erde. Das Coronavirus.

Haben Sie Angst? Wissen Sie, was wirklich los ist?

Ich habe keine Angst. Jedenfalls nicht vor dem Virus. Warum auch? Aber ich Angst vor dem Angst-Virus. Das heißt ich mache mir Sorgen. Sorgen um die Menschen, die Angst haben. Denn wer Angst hat, ist vergleichsweise einfach zu manipulieren, weil die Gehirnregionen, die den Menschen zum Menschen machen, sukzessive in den Hintergrund treten und sich die Gehirnfunktionen verstärkt auf den Stammhirnbereich reduzieren, in dem unsere Instinkte verankert sind. Denken adé. Wer Angst hat, verhält sich gerne irrational. Das widerspricht meinem Motto. Die eigentliche Gefahr, die von dieser Situation ausgeht, sind die Menschen, die Angst haben, weniger das Virus selbst. Angst ist das Mittel zum Machterhalt oder Machtausbau schlechthin.


Und Sorgen mache ich mir auch über die Politikerdarsteller aller Länder, die sich von den geneigten Mainstream-Medien durch gezielte, wenig ausgewogene Berichterstattung zu Äußerungen oder gar Handlungen genötigt fühlen und sich auf diese Weise manipulieren lassen, sofern sie nicht schon selbst zu den Manipulateuren gehören.

Woher kommt das Virus? Wie gefährlich ist das Virus wirklich?

Es gibt viele Fragen, einige Fakten, erkennbare, bekannte Muster und mögliche Schlussfolgerungen, die im Folgenden ausgeführt werden. Wie immer – strictly rational.

20. November 2018

Patent No.: US 10,130,701 B2 wird dem Pirbright Institute, Woking, Großbritannien, erteilt. Das ist soweit nicht ungewöhnlich. Das Pirbright Institute hält insgesamt 11 Patente beim US Patentamt. Das Besondere an diesem genannten Patent ist sein Name: CORONAVIRUS. Naja, wenn man es genau nimmt, ist es doch nicht so besonders. Schließlich gibt es beim US Patentamt 75 Patente, die das Wort Coronavirus enthalten. Der Zweck des oben genannten Patents: ein potenzieller Impfstoff zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten, wie z. B. ansteckender Bronchitis, auf Basis eines abgeschwächten Coronavirus.

Ob und inwieweit das vom Pirbright Institute patentierte Coronavirus Ähnlichkeiten aufweist zu dem aktuellen Coronavirus, ist derzeit spekulativ, was somit an dieser Stelle keinen Platz hat. Der interessierte Leser sei daher auf die 65 Seiten lange Schrift verwiesen, um sich eine eigene Meinung über den Inhalt des Patents zu bilden.

Was hier aber sehr wohl seinen Platz hat, zumindest ansatzweise, sind einige Hintergrundinformationen zum Pirbright Institute und seiner Geschichte.

Da der Wikipedia-Eintrag sehr schmal gehalten ist, sei an dieser Stelle auf die umfangreichen und tiefgehenden Recherchen der Kollegen von Americans for Innovation verwiesen. Als Teaser sollen die folgenden kurz zusammengefassten Fakten genügen. Der geneigte Leser wird schnell erkennen, dass ein tieferes Eintauchen in die Geschichte des Instituts und seines Namensgebers das eigentliche Thema dieses Blogs sprengen würde und ganz weit zurückgeht in die Anfänge dessen, was wir gerade beobachten.

Das Pirbright Institute wurde benannt nach Henry de Worms, 1st Baron Pirbright, oder kurz Lord Pirbright. Der Ur-Großvater von Lord Pirbright war kein geringerer als Mayer Amschel Rothschild, der Begründer der Rothschild-Dynastie. Lord Pirbright fungierte als Staatssekretär im britischen Handels- und Außenministerium von 1886-92 und förderte in dieser Funktion Cecil Rhodes und Lord Milner, zwei zentralen Figuren des „Round Table“, aus dem in England das Chatham House hervorging sowie in den USA der Counsil on Foreign Relations (CFR). Letzterer hat seit Jahrzehnten einen entscheidenden Einfluss auf die US-Außenpolitik.

Das Pirbright Institute bekommt finanzielle Zuwendungen unter anderem von der Bill und Melinda Gates Stiftung und arbeitet mit ebendieser wie auch mit der WHO zusammen.

Das Pirbright Institute hat in der Vergangenheit zahlreiche interessante Besitzwechsel durchlaufen und die ein oder andere Negativschlagzeile gemacht, z.B. als Ursprungsort für die Fuß-Mund-Krankheit. „BSR 12: Coronavirus condensed“ weiterlesen

BSR 11: Die Versuchung Christi aka Freiheit condensed

Prolog

„Das Machtsystem kann nur solange bestehen, wie es Menschen gibt, die etwas ohne Gegenleistung haben wollen. An dem Tage, da die überwiegende Mehrheit der Menschen sich so verhält, als erwarte sie nichts von der Regierung, und erklärt, sich eigenverantwortlich um sich selbst kümmern zu wollen, ist die sogenannte Machtelite zum Scheitern verurteilt.“ Antony Sutton (1925-2002)

40 Tage und 40 Nächte – Die erste Versuchung Christi.

Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat herzu und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (5. Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“ (Lutherbibel 2017: Matthäus 4, 1-4)

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. In der Welt Darwins, in einer Welt ohne Glaube, in einer Welt ohne Moral und Ethik und Ideale tut er es aber sehr wohl. Er lebt vom Brot allein. Denn der Mensch benötigt lediglich Essen, Trinken, einen Platz zum Wohnen und die Möglichkeit zur Fortpflanzung. Wie ein Tier. Essen, Trinken, Wohnen, Fortpflanzen. Das ist das Minimum dessen, was wir sind und brauchen. Die Schnittmenge aller Lebewesen. Bis hin zum kleinsten Einzeller.

Der Versucher sagt, Jesus solle aus Steinen Brot machen. Im weiteren Sinne heißt das, aus Nichts etwas Brauchbares zu machen. Oder aus Wertlosem etwas Wertvolles.

Du bist in der Wüste und hast Hunger. Mach dir etwas zu essen, sagt der Versucher. Und Jesus sagt nein. Was er aber wirklich sagt, ist etwas anderes. Er sagt einerseits: Ich bin kein Opfer. Ich bin freiwillig hier. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, in die Wüste zu gehen und ohne Essen zu sein. Also zaubere ich mir nicht einfach etwas Leckeres. Ich bin kein Opfer. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, die reine Befriedigung der Grundbedürfnisse hintan zu stellen, um mein spirituelles Selbst zu finden.

Wer sich in die Opferrolle begibt oder sich in sie hineindrängen lässt, öffnet Tür und Tor für jene, die Böses im Schilde führen. Jeder Krieg wird legitimiert durch das Vorführen von vermeintlichen Opfern oder – noch schlimmer – durch das wirkliche Opfern unschuldiger Menschen. Man denke nur an den Ersten Weltkrieg (1, 2, 3, 4, 5, 6) oder den sogenannten Krieg gegen den Terror. Solange du dich selbst als Opfer siehst, legitimierst du andere, schreckliche Dinge in deinem Namen zu tun. Moral und Ethik bleiben dabei auf der Strecke.

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BSR 10: Klimawandel condensed

Prolog

„Ein UN-Umweltbeauftragter sagt, ganze Nationen können vom Erdboden verschwinden aufgrund steigender Meeresspiegel, wenn die globale Erwärmung nicht umgekehrt wird […] Überflutete Küsten und Missernten würden einen Exodus an ‚Umweltflüchtlingen‘ erzeugen […] Regierungen haben einen Zeitraum von zehn Jahren, um den Treibhauseffekt zu bekämpfen, bevor er außer Kontrolle gerät.“

Nein, das war keine der Meldungen, die Anfang Oktober 2018 z.B. in der Tagesschau zu lesen waren. Dort hieß es: „Der globale Meeresspiegel würde bis zum Ende dieses Jahrhunderts bei 1,5 Grad Erwärmung um zehn Zentimeter weniger klettern als bei zwei Grad. ‚Das würde beinhalten, dass zehn Millionen weniger Menschen den Risiken ausgesetzt wären, wie der Versalzung von Äckern oder Überschwemmungen durch Stürme in küstennahen Gebieten‘, sagt IPCC-Autor Wolfgang Cramer.“

Bei ZEIT ONLINE wurde Professor Niklas Höhne zitiert mit den Worten: „Der Sonderbericht sendet ein klares Signal an die Politik: Jetzt handeln, es ist fast schon zu spät“. In demselben Artikel wurde auch Grünenfraktionschef Anton Hofreiter zitiert: „Hitzesommer, Extremwetter, Ernteausfälle – alle Alarmzeichen stehen auf Rot“.

So oder so ähnlich schrieb die sog. deutsche Mainstream-Medienlandschaft Anfang Oktober 2018 über den Sonderbericht des Weltklimarates (IPCC).

Es war auch keine der Meldungen, die Ende November 2018 in derselben Medienlandschaft zu lesen waren. Die Quelle war dieses Mal der Bericht der US-Regierung, z.B. zitiert in der WELT: „Unwetter durch Klimawandel sind ‚häufiger, intensiver, länger‘.“

In Fortsetzung zum ersten Absatz diese Blogs heißt es: „Wenn die Erderwärmung das Polareis abschmilzt, wird der Meeresspiegel bis zu einen Meter steigen […] Küstenregionen werden überflutet […] Mengen von Kohlendioxid gelangen in die Atmosphäre, weil die Menschheit fossile Brennstoffe nutzt […] Die Atmosphäre hält mehr Wärmestrahlung zurück als sie abgibt, wie in einem Treibhaus […] Die konservativste wissenschaftliche Schätzung sagt, dass die Temperatur der Erde in den nächsten 30 Jahren um 1 bis 7 Grad steigen wird […]“

Der erste und der letzte Absatz unterscheiden sich inhaltlich nur marginal von den Absätzen dazwischen, in ihrer Botschaft hingegen gar nicht. Dennoch gibt es einen signifikanten Unterschied: der beträgt 29 Jahre. Der erste und letzte Abschnitt stammen aus einem Artikel der Associated Press (AP) vom 30. Juni 1989, in dem der Direktor des New Yorker Büros des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Noel Brown, zitiert wurde. Um den dort beschriebenen Weltuntergang zu verhindern, müsse der Trend der Erderwärmung übrigens bis zum Jahr 2000 umgekehrt werden, so Brown.

Und wie ich diese Zeilen so schreibe, werfe ich einen Blick auf das Datum, das mir mein Notebook in der unteren rechten Ecke meines Bildschirms anzeigt: 25.11.2018. Hmm. Vor 18 Jahren ist also die Welt untergegangen. Und ich habe es nicht gemerkt. Welche der Katastrophen, die Noel Brown 1989 prognostiziert hat, sind eingetreten?

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BSR 9: Die Mutter aller Migrationen aka Beginn des Afghanistan-Krieges condensed

Bundesinnenminister Horst Seehofer wurde aus einer CSU-internen Besprechung jüngst zitiert, dass die Migration die Mutter aller Probleme sei. Dies hatte in den Mainstream Medien für viel Wirbel gesorgt.

Seine Äußerung möchte ich an dieser Stelle nicht kommentieren. Nur eines ist gewiss: Die Migration ist nicht vom Himmel gefallen. Wenn man in Seehofers Wortlaut bleiben wollte, könnte man den Afghanistan Krieg als die Mutter aller neuzeitlicher Migrationen bezeichnen.

Danach kam der Irak-Krieg. Dann der Libyen-Krieg. Dann der Syrien-Krieg. Von den Kriegen in Somalia und Jemen ganz zu schweigen.

Aus meinem Blog-Beitrag zum 11. September 2001 ging bereits zweifelsfrei der Widerspruch zwischen der offiziellen Version zu den Anschlägen und der für jeden Menschen beobachtbaren, weil filmisch dokumentierten Realität hervor.

Am 12. September 2001, einen Tag nach den Anschlägen vom 11. September, traf sich der NATO-Rat. Alle Teilnehmer stimmten darin überein, dass Artikel 5 des NATO-Vertrages zur Anwendung kommen solle, sofern es sich um einen Angriff durch ein fremdes Landes handele. Artikel 5 ist als sog. Bündnisfall bekannt und besagt, dass der Angriff auf eines der NATO-Länder gleichbedeutend ist mit einem Angriff auf alle NATO-Länder.

Darüber wurde auch in den deutschen Medien berichtet, zum Beispiel in der Frankfurter Allgemeine Zeitung oder dem Spiegel.

Am 2. Oktober 2001 wurde der NATO-Rat von einem gewissen Herrn Frank Taylor unterrichtet. Frank Taylor war Mitarbeiter des US-Außenministeriums vom Status eines Botschafters und dort Koordinator für Terrorismusabwehr. Er überreichte dem NATO-Rat einen Bericht über den Ermittlungsstand der Ereignisse des 11. September. Der Bericht wurde als „streng vertraulich“ eingestuft. Er wurde nicht nur der Öffentlichkeit vorenthalten. Selbst der Opposition im Deutschen Bundestag wurde der Einblick verwehrt.

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BSR 8: Nächster Finanz-Crash condensed

Null-Zins-Politik im Wirtschaftssystem

Die derzeitige „Null-Zins-Politik“ der Europäischen Zentralbank (EZB) führt in unserem Wirtschaftssystem dazu, dass Unternehmen noch existieren, die eigentlich insolvent sein müssten. Die „normale Marktbereinigung“ durch das Ausscheiden ineffizienter Unternehmen wird durch billige Kredite unterdrückt.

Die Ausfallrate von deutschen Unternehmen ist seit Jahren unterdurchschnittlich. Dies ist in wirtschaftlichen Boom-Zeiten keine Überraschung. Allerdings sind die Ausfallraten nicht nur unterdurchschnittlich, sondern seit Jahren stetig fallend.

Aber haben wir wirklich einen Boom? Wirtschaftswachstum und Beschäftigungswachstum sind in Deutschland ungefähr gleich groß, nämlich ca. 2%. D.h. 2% mehr Menschen erzeugen 2% mehr Güter und Dienstleistungen. Doch wo bleibt da die Produktivitätssteigerung?

Durch die Null-Zins-Politik der EZB werden ineffiziente Firmen subventioniert. Diese „verhageln“ die Statistik, indem sie die vorhandenen Produktivitätssteigerungen der effizienten Firmen bei einer bundesweiten Betrachtung nach unten drücken. Das zu beobachtende Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum wird also durch billiges Geld erkauft.

D.h. wir schieben eine Bugwelle unterdrückter Insolvenzen vor uns her. Diese Bugwelle wird unser Wirtschaftssystem treffen, sobald der Zins wieder steigt oder ein anderer gesamtwirtschaftlicher Schock eintritt, weil die eigentlich notwendigen, aber bislang ausgebliebenen Insolvenzen nachgeholt werden.

Null-Zins-Politik im Finanzsystem

Die derzeitige „Null-Zins-Politik“ der Europäischen Zentralbank (EZB) führt in unserem Finanzsystem dazu, dass das Geschäftsmodell der kommerziellen Banken nicht mehr funktioniert – also der Banken, deren Geschäft darin besteht, die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen.

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BSR 7: Syrien condensed

Prolog

Einleitend sei der Ausschnitt aus dem Interview von 2007 mit dem ehemaligen NATO – 4 Sterne-General Wesley Clark gezeigt, aus dem deutlich wird, dass die Ereignisse in Syrien kein Zufall sind. Das vollständige Interview inklusive Transkript zum Nachlesen finden Sie hier.

Um die Ereignisse in Syrien zu verstehen, sollte man einige Fakten kennen. Diese werden im Folgenden in gewohnt sachlicher Art und Weise präsentiert. Sie sind sicherlich nicht vollständig, aber umfassen genug, um das große Bild zu verstehen.

Zionismus

Der politisch organisierte Zionismus geht auf den österreich-ungarischen Schriftsteller und Journalisten Theodor Herzl zurück, der in seinem 1896 geschriebenen Buch „Der Judenstaat – Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage“ die Idee eines jüdischen Nationalstaates ausführte.

Das Buch fand große Beachtung in den über die ganze Welt verteilten jüdischen Gemeinden und führte 1897 zum ersten Zionistenkongress in Basel unter Vorsitz von Theodor Herzl und auf seine Initiative hin zur Gründung einer zionistischen Weltorganisation (WZO), zu deren erstem Präsidenten ebenfalls Herzl gewählt wurde. Das Ziel wurde folgendermaßen formuliert: „Der Zionismus erstrebt die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina.“ Dieses Ziel sollte durch diplomatische Verträge mit den europäischen Großmächten erreicht werden. „BSR 7: Syrien condensed“ weiterlesen