BSR 25: Gehorsam condensed

Prolog

Innerer Zweifel.

Äußerung von Zweifel.

Dissens.

Drohung.

Gehorsamsverweigerung.

Dieser Beitrag schließt an den Beitrag von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen an und betrachtet das Phänomen des menschlichen Gehorsams aus einer anderen Perspektive.

Es ist in uns

In uns allen. Das gute alte „Gehorsamkeitsgen“. Und wir können nichts dagegen machen. Und es ist keine deutsche Erfindung. Wenngleich den Deutschen gerne ein besonderes Maß an Obrigkeitshörigkeit nachgesagt wird. Vielleicht ist es sogar so. Wer weiß?

Wissen Sie eigentlich, was gerade in Ihnen vorgeht? Ich meine, nicht während Sie diese Zeilen lesen. Sondern in dieser Zeit? Der „Corona-Zeit“? Fühlen Sie sich hin- und hergerissen, durchzogen von inneren Spannungen und wissen nicht mehr, was oder wem Sie noch glauben sollen? Sie ahnen, hier stimmt etwas nicht?

Obwohl ich Sie nicht kenne, kenne ich Sie trotzdem und maße mir einen Erklärungsversuch an. Denn das, was in dieser Zeit in Ihnen vorgeht, geht in allen Menschen vor.

Allerdings, das muss ich zugeben, habe ich mir die Erklärungen nicht selbst ausgedacht. Wir wissen spätestens seit Goethe: „Alles Gescheite ist schon gedacht worden. Man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.“

Der berühmte amerikanische Sozialpsychologe Stanley Milgram hat in den nach ihm benannten Experimenten nachgewiesen, dass ganz normale Menschen, sobald sie auf geeignete Weise in eine Autoritätsstruktur eingebunden werden, bereit sind, anderen Menschen Dinge anzutun, die sie außerhalb dieser Autoritätsstrukturen niemals täten, weil ihr moralische Gewissen sie davon abhielte.

Doch wie ist das möglich? „BSR 25: Gehorsam condensed“ weiterlesen

BSR 24: Corona-Impfung condensed

Jetzt geht’s also los. Die Impfung soll es richten. Was auch immer. Es wird sich wohl erst in den kommenden Jahren oder Jahrzehnten herausstellen. Leser meiner vergangenen Beiträge zum Thema Corona werden wissen, was ich meine.

Ist der geneigte Leser noch unschlüssig, ob er sich gegen SARS-CoV2 impfen lassen soll, können die folgenden Tatsachen einer Entscheidungsfindung vielleicht dienlich sein:

  • Es handelt sich bei dieser Impfung um die schnellste Zulassung, die je ein Impfstoff erfahren hat.
  • Die Impfstoffhersteller wurden entweder von jeglicher Haftung befreit oder haben die finanziellen Risiken auf den Steuerzahler abgewälzt.
  • Die Versuche zur Gewährleistung der Impfsicherheit sind noch nicht abgeschlossen. Das heißt jeder, der sich impfen lässt, wird damit Teilnehmer einer weltweiten Testreihe eines medizinischen Experiments.
  • Bei den Pfizer und Moderna mRNA-Impfstoffen handelt es sich um eine noch nie zuvor zugelassene Impftechnologie.
  • Diese Art von Impfstoff ist bezüglich ihres Infektionsschutzes und der Verhinderung der Ausbreitung von SARS-CoV2 noch nicht getestet – und dies ist auch gar nicht vorgesehen.
  • Dementsprechend gibt es auch keine Langzeiterfahrungen mit dieser Art Impfstoff und seinen Auswirkungen auf Fruchtbarkeit, Begünstigung oder gar Auslösung bestimmter Krankheiten oder anderen ernsthaften Nebenwirkungen.

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BSR 23: Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen aka Und täglich grüßt das Murmeltier (pt. 2)

Prolog

„Freundschaft ist ein heiliger Name, ist eine heilige Sache; Freundschaft knüpft sich nur unter Guten, gründet sich nur auf gegenseitige Achtung; sie entsteht und erhält sich nicht durch eine Wohltat oder irgendeine rechte Tat, sondern durch das rechte Leben. Ein Freund ist des andern gewiss, weil er seine Reinheit kennt; die Bürgen, die er dafür hat, sind seine gute Natur, seine Zuverlässigkeit und seine Treue. Wo Grausamkeit ist, wo Unehrlichkeit ist, wo Ungerechtigkeit ist, da kann nicht Freundschaft sein. Wenn sich die Bösen versammeln, sind sie nicht Genossen, sondern Helfershelfer; sie sind nicht traulich beisammen, sondern ängstlich; sie sind nicht Freunde, sie sind Mitschuldige.“

Die Frage

Ein offensichtlich nicht ungebildeter Franzose mit einem für Nicht-Franzosen schwer auszusprechenden Namen stellte sich die Frage, warum sich Menschen von einem einzelnen Tyrannen unterjochen ließen, der doch weiter gar keine Macht habe, als die, die die unterjochten Menschen ihm gäben? Wie kann es sein, dass ein ganzes Volk still hielte und nicht aufbegehrte, wenn ihm vor seinen Augen ein Großteil seiner Freiheit genommen würde?

Dieselbe Frage stelle ich mir seit einigen Monaten – genauer gesagt, seit dem Beginn der Corona-Situation. Bereits am 8. März 2020 habe ich in meinem ersten Blog-Beitrag zum Thema Corona darauf hingewiesen, dass hier etwas Großes im Gange ist. Die meisten Menschen haben es offenbar bis heute nicht verstanden – oder wollen es nicht wahrhaben.

Umso interessanter war es für mich festzustellen, dass dieselben gesellschaftlichen und psychologischen Phänomene bereits vor einem halben Jahrtausend treffend beobachtet, analysiert und erfreulicherweise sogar für die Nachwelt niedergeschrieben wurden. Und das drei Jahrhunderte bevor sich Gustave Le Bon mit seinem Buch Psychologie der Massen dem Verhalten des Einzelnen in der Masse wissenschaftlich zu nähern begann.

Dem geneigten Leser, der mit offenen Augen durchs Leben geht, werden die Parallelen zur heutigen Zeit nicht verborgen bleiben. „BSR 23: Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen aka Und täglich grüßt das Murmeltier (pt. 2)“ weiterlesen

BSR 22: Post-Corona-Weltordnung revisited

Im Blogbeitrag zur Post-Corona-Weltordnung habe ich die Welt skizziert, auf die wir uns zubewegen. Zur Erinnerung:

„Die neue Weltordnung sieht in ihrer Endausbaustufe die absolute Kontrolle über jeden Aspekt unseres Lebens vor, eines jeden Menschen auf diesem Planeten, über unsere Bewegungen, unsere Aktivitäten, unsere Beschäftigungen, unsere Transaktionen, unsere Interaktionen mit anderen Menschen, das alles hinunter bis auf die Ebene des einzelnen Individuums. Diese vollständige Kontrolle über unser Leben in jedweder Hinsicht erfolgt durch die Zentralisierung von Macht in den Händen weniger, nicht demokratisch legitimierter Oligarchen, die sich zu einer selbsternannten Elite zählen und ein technokratisches Netz aufbauen und nutzen, um ihre Kontrolle global umzusetzen.“

Nachdem im Oktober 2017 die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz in Form von Sophia für Schlagzeilen gesorgt und damit für jeden Menschen vollends ins Bewusstsein befördert haben, als ihr die saudi-arabische Staatsbürgerschaft verliehen wurde und sie über Saudi-Arabiens zukünftige Investitionsfelder parlierte, hat im Februar 2020 die Polizei von Neuseeland Ella vorgestellt. Ella ist die weltweit erste KI-Polizistin. Sie ist Bestandteil des digitalen Service der Polizei in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands. Ella steht für Electronic Lifelike Assistant, elektronische lebensähnliche Assistentin. Ihr Zweck sei die Reduzierung von Warteschlangen in den Polizeistationen sowie die Herstellung einer größeren Nähe zur Bevölkerung. „BSR 22: Post-Corona-Weltordnung revisited“ weiterlesen

BSR 21: Mikroroboter

“…and built in such a way that they could travel through human tissue and blood ….”

So zu lesen im Independent vom 26. August 2020 unter der Überschrift: „Wissenschaftler erschaffen eine Armee winziger laufender Roboter“.

Die Objekte seien die ersten mikroskopisch kleinen Roboter aus Halbleiterkomponenten. Diese ermöglichten eine Steuerung und Fortbewegung auf Basis einfacher elektronischer Signale, sodass sie in einfache Stromkreise integriert werden könnten.

Die Miniroboter seien zwar nicht autonom, aber hätten eine Anschlussstelle für eine eigene Stromquelle und ein „Gehirn“. Sie seien so klein, dass sie mit bloßem Auge nicht gesehen werden können. Die Forscher sehen dies als Durchbruch, weil es ihnen gelungen sei, auf einer Größe von weniger als 0,1mm sowohl Steuerungs- als auch Bewegungskomponenten in diesen Prototypen zu integrieren. Sie hoffen, die Miniroboter zukünftig in komplexere Stromkreise einbinden und mit Mikrochips ausstatten zu können und so zu gestalten, dass sie durch menschliches Gewebe und Blutbahnen reisen können, um sich dort wie Chirurgen zu verhalten.

Bei der guten Seite der Macht.

Und bei der bösen Seite der Macht?

Der Bericht, der sich auf einen Artikel im Nature Magazin bezieht, beschreibt nur den Teil der Forschung, der der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Erfahrungsgemäß ist die Forschung in anderen Bereichen, die der Öffentlichkeit in der Regel wenig bis gar nicht zugänglich sind, bereits wesentlich fortgeschritten. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Thema Mikroroboter im Zusammenspiel mit Impfungen, digitaler Identität, 5G-Technologie und Transhumanismus oder – wie es nun heißt: humanity+ (oder wie es vielleicht heißen sollte: Eugenik 4.0) entwickeln wird, wollen darüber an dieser Stelle aber nicht spekulieren, denn es gilt in diesem Blog nach wie vor – strictly rational.

BSR 20: Über Führung und Gehorsam

Die rechtmäßigen und wahren Anführer sind nicht diejenigen, die die wirkungsvollsten Vorschriften entwerfen, sondern diejenige mit der größten Gabe zur Vernunft. Wir sollten niemals den Stärksten als Anführer betrachten, sondern den mit der besten Idee. Wir sollten es niemals zulassen, an dem Grad unserer Gehorsamkeit gemessen werden. Stattdessen sollten wir die Anführer an der Qualität ihrer Leistungen messen.

Unser Gehorsam darf niemals durch Gewalt erlangt werden. Unser Gehorsam muss verdient werden durch Weisheit, Leistung und Respekt vor unserer Freiheit. „BSR 20: Über Führung und Gehorsam“ weiterlesen

BSR 19: Vom Friseur zum großen Anti-Diktator aka Und täglich grüßt das Murmeltier (pt. 1)

Aus gegebenem Anlass sei in diesem Beitrag 80 Jahre zurückgeblickt und eine wunderbare Rede aus einem wunderbaren Film zitiert:

„Es tut mir leid aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen, noch irgendwen erobern, sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann. Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen. Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des andern teilhaben und nicht einander verabscheuen. Hass und Verachtung bringen uns niemals näher.

„BSR 19: Vom Friseur zum großen Anti-Diktator aka Und täglich grüßt das Murmeltier (pt. 1)“ weiterlesen

BSR 18: Über die Seriosität medialer Berichterstattung in Corona-Zeiten

SARS-CoV2, COVID-19 oder einfach nur Corona?

Positiv Getestete, Infizierte, Erkrankte oder einfach nur Corona-Fälle?

Worin besteht der Unterschied? Sollte im Rahmen der medialen Berichterstattung unterschieden werden? Sagt die Unterscheidung der Begrifflichkeiten in der medialen Berichterstattung womöglich etwas über die Seriosität eben dieser Berichterstattung aus?

SARS-CoV2 als Name des Virus.

COVID-19 als Name der Erkrankung, die durch das Virus SARS-CoV2 verursacht wird.

Corona als Name einer Virenfamilie, zu der neben dem Virus SARS-CoV2 auch zahlreiche andere Corona-Viren gehören.

Positiv Getestete als Anzahl der Menschen mit einem positiven Testergebnis.

Infizierte als Anzahl der Menschen, die mit dem SARS-CoV2 Virus infiziert sind.

Erkrankte als Anzahl der Menschen, die an COVID-19 erkrankt sind.

Corona-Fälle als undifferenzierte Pauschalierung, die positiv Getestete, Infizierte und Erkrankte in einen Topf wirft.

Gerade in Krisenzeiten kommt einer präzisen Begriffsverwendung in der medialen Berichterstattung eine elementare Bedeutung zu – lässt sich doch daran in der Regel gut ablesen, welche Intention der Autor respektive die Medienanstalt verfolgt. Liegt der Fokus auf Aufklärung, sollte begrifflich sauber differenziert werden. Wird begrifflich nicht sauber differenziert, ist davon auszugehen, dass der Fokus eher auf der Manipulation der Meinung des geneigten Medienkonsumenten liegt oder auf der schlichten Gier nach Zuschauern, Lesern oder einfach nur „Klicks“. Alternativ kann es natürlich auch schlicht journalistische oder fachliche Inkompetenz sein.

Warum ist eine saubere begriffliche Differenzierung wichtig?

Am 11.7.2020 war im Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und zahlreichen anderen Medien folgende Schlagzeile zu lesen:

„Wieder neuer Höchstwert in den USA: Mehr als 66.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag“

Ist diese Aussage faktisch-inhaltlich richtig? Ist die Zahl der Neuinfektionen in den USA wirklich bekannt? Um eine solche Aussage treffen zu können, müsste jeden Tag für alle rund 330 Mio. Einwohner der USA die Anzahl der infizierten Menschen bekannt sein. Das hieße, es müssten jeden Tag 330 Mio. Tests durchgeführt werden und die Testergebnisse müssten eine Zuverlässigkeit von 100% aufweisen, damit die Anzahl der neu Infizierten auf Tagesbasis ermittelt werden kann. Nach letzten Medienberichten liegt die Anzahl der täglich durchgeführten Test in den USA bei 600.000, nicht bei 330 Millionen.

Welches Faktum liefert die Zahl der „mehr als 66.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag“ also wirklich? „BSR 18: Über die Seriosität medialer Berichterstattung in Corona-Zeiten“ weiterlesen

BSR 17: Corona-Statistik condensed

Medizinische Tests sind in ihren Ergebnissen fehlerbehaftet. Immer. Gute Tests machen wenig Fehler. Schlechte Tests machen viele Fehler.

Aber Fehler ist nicht gleich Fehler. Bei derartigen Tests sind zwei Fehlerdimensionen zu unterscheiden. Zum einen die Genauigkeit, mit der ein Test infizierte Menschen als infiziert erkennt. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Sensitivität. Zum anderen die Genauigkeit, mit der ein Test nicht infizierte Menschen auch als nicht infiziert erkennt. Dies ist die sogenannte Spezifität. Beide Größen werden in Prozent angegeben.

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass sowohl Sensitivität als auch Spezifität eines Tests von weiteren Parametern abhängen, wie z.B. der „Signalstärke“, also von der Anzahl der Krankheitserreger, die sich in einer Probe befinden. Dies spielt aber für die im Folgenden beschriebenen grundsätzlichen Zusammenhänge keine Rolle.

Wenn beispielsweise ein Test eine Sensitivität von 99,7% und eine Spezifität von 98,6% aufweist, ist dies ein sehr guter Test, weil beide Werte nahe 100% liegen.

Bezogen auf 1.000 infizierte Menschen würde eine Sensitivität von 99,7% beispielsweise bedeuten, dass der Test im Durchschnitt 997 von diesen 1.000 Infizierten auch als infiziert erkennt. Das hieße, drei Infizierte würden ein negatives Testergebnis erhalten, obwohl sie infiziert sind, und wären damit falsch-negativ.

Bezogen auf 1.000 nicht infizierte Menschen würde eine Spezifität von 98,6% bedeuten, dass der Test im Durchschnitt 986 Menschen als nicht infiziert erkennt. Das wiederum hieße, 14 Menschen würden ein positives Testergebnis erhalten, obwohl sie gar nicht infiziert sind, und wären damit falsch-positiv.

Im Klartext heißt das, bei jedem Test gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass infizierte Menschen als nicht-infiziert in die Statistik eingehen und nicht-infizierte Menschen als infiziert in die Statistik eingehen. Diese Fehler müssten aus einer akkuraten Statistik herausgerechnet werden. Wie groß diese Wahrscheinlichkeit ist, wird durch die Sensitivität und die Spezifität des jeweiligen Tests ausgedrückt.

Mit obigem Beispiel wurden bereits die beiden möglichen Extremszenarien beschrieben:

Durchseuchung in der Bevölkerung 100%, d.h. von 1.000 getesteten Menschen sind 1.000 infiziert. Dabei werden 997 Menschen auch als infiziert erkannt und 3 nicht. Die Statistik zeigt 997 Infizierte.

Durchseuchung in der Bevölkerung 0%, d.h. von 1.000 getesteten Menschen sind 1.000 nicht infiziert. Dabei werden 986 Menschen als nicht-infiziert erkannt, aber 14 Menschen erhalten ein als falsch-positives Testergebnis. Die Statistik zeigt 14 Infizierte, die aber gar nicht infiziert sind.

Das heißt im Klartext, je geringer die Durchseuchung in der Bevölkerung, desto mehr treten die falsch-positiven Testergebnisse in Erscheinung. „BSR 17: Corona-Statistik condensed“ weiterlesen

BSR 16: Corona-Jeopardy

Sie kennen das Spiel Jeopardy? Anstatt Fragen vorzugeben und nach den Antworten zu suchen, werden zu vorgegebenen Antworten die dazu gehörigen Fragen gesucht.

Welche Frage würde wohl zu der folgenden Antwort passen und wer würde diese Antwort geben?

„Ich habe nur dagesessen, Liebes, mich feige verkrochen und alles über mich ergehen lassen.“

Welche Frage würde wohl zu der folgenden Antwort passen und wer würde diese Antwort geben?

„Ich habe meinen Teil dazu beigetragen, Liebes, indem ich die Menschen mit meiner Arbeit angelogen habe.“

Welche Frage würde wohl zu der folgenden Antwort passen und wer würde diese Antwort geben?

Ich habe daran mitgewirkt, das Ganze durchzusetzen, Liebes.

Vielleicht sollten wir alle uns die Frage gut merken, die zu diesen Antworten gehört – denn so viel sei gesagt: es ist ein und dieselbe Frage für alle drei Antworten – und sie bei passender Gelegenheit unserem Gegenüber stellen, um ihn ein wenig nachdenklich zu stimmen.

Die passende Frage, der geneigte Leser kann dabei natürlich gerne „Papa“ durch „Opa“ ersetzen, lautet:

„Papa, wo warst Du eigentlich, als die autoritäre Weltregierung Einzug hielt, unsere Wirtschaft zerstörte, unsere bürgerlichen Grundrechte abschaffte, und wir uns nun Zwangsimpfen lassen und alles tun müssen, was uns die Regierung sagt, damit wir am Monatsende unser Geld bekommen? Papa, was hast Du da gemacht?“

Die Antworten könnten von einem normalen Bürger, einem Journalisten und einem Gesetzeshüter gekommen sein.

Nehmen wir doch unsere Mitmenschen mit auf eine kleine Reise in die Zukunft, wann immer wir die Gelegenheit dazu bekommen, und stellen ihnen diese Frage im Namen ihrer Kinder oder Enkel.

Und die Gelegenheiten werden kommen!

Für jeden von uns.

Früher oder später.