BSR 15: Post-Corona-Weltordnung

Prolog

Das Corona-Thema ist vielschichtig. Selbst für diejenigen, die sich ausschließlich in den sogenannten Mainstream-Medien informieren, sollte mittlerweile klar sein, dass hier etwas Großes im Gange ist, was unser Leben nachhaltig verändern wird.

Auf zahlreiche Aspekte dieser vermeintlichen Pandemie habe ich bereits in meinem ersten Beitrag zu diesem Thema hingewiesen.

In meinem zweiten Beitrag wurde deutlich, dass es mindestens zwei Meinungen zum medizinischen und wirtschaftlichen Aspekt des Corona-Themas gibt. Exemplarisch habe ich mich auf Dr. Wodarg bezogen, der bereits seine Expertise bei der Aufarbeitung der Schweinegrippe-Nicht-Krise unter Beweis gestellt hat. Der geneigte Leser mag sich aber auch zum Beispiel über Prof. Streeck informieren oder über Prof. Püschel, dem Chef der Hamburger Rechtsmedizin.

Ein sehr umfassender chronologischer wie auch zusammenfassender Überblick über Fakten und Erkenntnisse zur Corona-Krise, die in den deutschen Mainstream-Medien eher unterrepräsentiert sind, findet sich zum Beispiel auf der Website von Swiss Propaganda Research.

Inwieweit diese zwei Meinungen in unserer Mainstream-Medienlandschaft Platz finden und ein öffentlicher Diskurs stattfindet, mag bitte jeder für sich selbst überprüfen.

Auf den PR-Aspekt der Corona-Krise und darauf, dass wir spätestens seit Edward Bernays Buch Propaganda aus dem Jahr 1928 wissen, dass es nicht die Aufgabe der Medien ist, die Wahrheit zu berichten, sondern die Meinung der Bevölkerung gezielt zu steuern, habe ich in meinem dritten Beitrag zum Thema hingewiesen und in einem früheren Beitrag zum Thema Social Engineering.

Wer sich tiefergehender über die Verflechtungen von Medien, Interessensgruppen und Politik informieren möchte, wird zum Beispiel auf der bereits erwähnten Website von Swiss Propaganda Research fündig. Auch die entsprechende Folge der ZDF-Satire-Sendung Die Anstalt ist hier sehr aufschlussreich, obwohl sie bereits 2014 ausgestrahlt wurde.

Doch nun ist es an der Zeit, einen Blick auf die Zeit nach der Corona-Krise zu werfen, und zwar in Bezug auf die Veränderungen, die auf jeden einzelnen von uns zukommen. Wer diesem Blog folgt, weiß, dass hier nicht spekuliert wird, sondern faktenbasiert logisch geschlussfolgert. Strictly rational.

Die Post-Corona-Zeit ist zwar noch nicht da, aber die Umsetzung ist bereits in vollem Gang. Insofern ist schon jetzt klar erkennbar, wie die Post-Corona-Weltordnung aussehen wird. Darauf habe ich bereits in anderen Beiträgen dezent hingewiesen durch Verlinkungen der Verfilmungen von George Orwells 1984 und Aldous Huxleys Brave New World.

Es gibt derzeit Disruptionen im Geschäfts- und Wirtschaftsleben. Alles steht still. Der bisherige Status Quo aka die alte Ordnung hat ihr Ende gefunden. Sie wird ersetzt werden durch eine neue Ordnung. Doch der Übergang von einer alten Ordnung zu einer anderen Ordnung, das wissen wir, erfolgt immer über eine Phase des Chaos. In der befinden wir uns gerade.

Achtung Spoiler: Die neue Weltordnung sieht in ihrer Endausbaustufe die absolute Kontrolle über jeden Aspekt unseres Lebens vor, eines jeden Menschen auf diesem Planeten, über unsere Bewegungen, unsere Aktivitäten, unsere Beschäftigungen, unsere Transaktionen, unsere Interaktionen mit anderen Menschen, das alles hinunter bis auf die Ebene des einzelnen Individuums. Diese vollständige Kontrolle über unser Leben in jedweder Hinsicht erfolgt durch die Zentralisierung von Macht in den Händen weniger, nicht demokratisch legitimierter Oligarchen, die sich zu einer selbsternannten Elite zählen und ein technokratisches Netz aufbauen und nutzen, um ihre Kontrolle global umzusetzen.

Dies ist eine wertfreie Feststellung! Die Fakten und Informationen, die zu dieser Erkenntnis führen, sind für jeden zugänglich.

Die derzeitige Pandemie-Situation bereitet den Boden, dieser neuen Weltordnung einen großen Schritt näher zu kommen.

Sehen wir einmal genauer hin.

Scheinbares Ende der Globalisierung

Globalisierung erscheint in der öffentlichen Darstellung gerne als Prinzip der offenen Grenzen und des freien Handels oder in ähnlicher Rhetorik.

Das grenzenlose Hin- und Herreisen aber hat uns doch die ganze Misere eingebrockt … dieses Corona-Dings. Oder? Deswegen dürfen wir nun brav zu Hause bleiben. Oder unser Bundesland nicht mehr verlassen. Oder Deutschland nicht mehr verlassen. Oder in andere Länder, wie Österreich oder Frankreich oder Italien, nicht mehr einreisen.

Nationale Alleingänge bei der Bewältigung der Corona-Krise sind auf der ganzen Welt zu beobachten. Viele Länder schließen ihre Grenzen, manche nicht. Viele Länder legen ihr Wirtschaftsleben weitestgehend lahm, manche nicht. Manche Länder fordern die Bevölkerung auf zu Hause zu bleiben und sich selbst zu isolieren, manche nicht. Wir in Deutschland agieren nicht einmal bundesweit einheitlich. Bei uns gibt es selbst zwischen den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Vorgehensweisen.

Eine Gemeinsamkeit ist hier allerdings unverkennbar. Wir brauchen offensichtlich wieder Grenzen. Und diese Grenzen werden gezogen. Wir alle werden unsere Grenzen bekommen. Aber nicht so, wie es die meisten von uns glauben. Doch dazu später mehr.

Wer glaubt, dass die Corona-Krise das Ende der Globalisierung eingeläutet hat, weil vermehrt Grenzen geschlossen werden und nationalstaatliches Handeln oder sogar das Handeln einzelner Bundesländer in den Vordergrund tritt, wird eines Besseren belehrt werden.

Wenn es jemand wissen muss, dann doch derjenige, der in den 1970er Jahren den Grundstein für Chinas Aufstieg gelegt hat: Heinz Alfred „Henry“ Kissinger. Er weist im Wall Street Journal unmissverständlich darauf hin, dass nach dem Ende der Corona-Krise zahlreiche nationale Organisationen wahrgenommen werden, als hätten sie versagt. Dabei spiele es gar keine Rolle, ob dies objektiv richtig sei. Und er weist darauf hin, dass ein Virus keine Grenzen kenne.

Eine Analyse im Nachrichtenmagazin Spiegel kommt zu einem ähnlichen Ergebnis, nämlich dass niemand alleine imstande sein wird, die Welt aus der momentanen Misere zu befreien, weder China noch die USA noch die Europäer. Social Distancing, also die Selbst-Isolierung, könne daher bestenfalls die medizinische Lösung sein, um die Ausbreitung eines Virus zu verhindern. In der globalen Politik sei aber wohl genau das Gegenteil erforderlich.

Eben: Eine Zentralisierung der Macht und Kontrolle.

Auf der internationalen und globalen Ebene sollen also alle näher zusammenrücken. Länder und Organisationen. So hat der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown zum Beispiel Ende März die Regierungschefs der Welt aufgefordert, temporär eine Art Weltregierung zu bilden, um die zweifache Krise – medizinisch und wirtschaftlich – anzugehen. Temporär. Temporär? Wir alle wissen aus den verschiedensten Bereichen unseres Lebens, dass kaum etwas so beständig ist wie ein Provisorium. Oder?

Eben: Zentralisierung der Macht.

Segen der internationalen Organisationen

Weltgesundheitsorganisation (WHO), GAVI, CEPI, Johns Hopkins Universität, Bill and Melinda Gates Foundation, World Economic Forum – sie alle haben etwas gemeinsam. Sie wollen allesamt in unseren Körper eindringen. Denn unser Körper gehört natürlich nicht uns. Im Falle einer Pandemie. Sondern dem Staat. Sei er durch eine nationale oder internationale Regierung repräsentiert. Die Regierung sagt uns, was mit unserem Körper zu geschehen hat, wohin wir gehen dürfen oder auch nicht gehen dürfen und was wir in unseren Körper injizieren lassen müssen und was nicht. Stichwort Impfungen.

Der bereits vorstehend erwähnte Gordon Brown hat Anfang April als Co-Autor einen Brief an die Regierungen der G20 Staaten veröffentlicht. Darin wird von den Autoren und Unterzeichnern gefordert, dass die Regierungschefs US$ 8 Milliarden bereitstellen sollen, um die größten Löcher der Corona-Situation zu stopfen, davon US$ 1 Milliarde für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und über US$ 5,25 Milliarden für Impfstoffe und Heilmittel. Ein weitreichender Umverteilungsvorschlag von Steuergeldern in Richtung Pharma-Industrie und supranationale Organisationen.

Dieser Brief wurde übrigens mit unterzeichnet vom ehemaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer und vom ehemaligen deutschen Bundes- und Weltbankpräsidenten Horst Köhler. Für all diejenigen, die bislang nicht so genau wussten, wie sie die Herren verorten sollen.

Grenzen

Kommen wir zurück auf die oben bereits angesprochen Grenzen. Diese werden gezogen. Nur ganz anders, als es die meisten uns erwarten. Sie werden gezogen in Form ganz konkreter Restriktionen. Und die Restriktionen beginnen in unseren eigenen Vier Wänden. Denn wann immer wir diese verlassen wollen, werden wir die Erlaubnis der Regierung benötigen.

Werfen wir einen Blick auf internationale Reisen.

Haben Sie eigentlich schon einen „Immunity Passport“? Ein solches „Hilfsmittel“ wird von der Deutschen Bank „vorhergesagt“. Smartphone-basiert enthält es Informationen über den Gesundheitszustand des Users. Schließlich sollen nur gesunde Menschen in andere Länder reisen dürfen. Gesunde Menschen hinsichtlich COVID-19 sind natürlich nur diejenigen, die durch die Krankheit immunisiert oder die geimpft wurden. Solche „Immunity Passports“ könnten auch dem am Boden liegenden Tourismus wieder Schwung verleihen. Andernfalls müsste man sich nach der Ankunft in einem anderen Land vorerst in Selbstisolation begeben. So die Vorschläge der Deutschen Bank.

Natürlich ließe sich auf diese Weise nicht nur feststellen, ob eine Immunität bereits vorliegt, sei es durch eine überstandene Krankheit oder eine Impfung.

Zu Ende gedacht bedeutet dies, dass auch festgestellt werden müsste, ob jemand mit jemandem Kontakt hatte, der vielleicht infiziert ist oder infiziert sein könnte. Das wiederum heißt, dass jede Bewegung von jedem Menschen überwacht werden müsste, um zu erkennen, wer sich wann in wessen Nähe aufgehalten hat. Auch diesbezüglich sind wir in den verschiedensten Ländern dieser Welt auf einem guten Weg, wie am 31. März 2020 im Business Insider unter der Überschrift zu lesen war, dass die USA die Bewegungen ihrer Bürger anhand von Telefondaten verfolge und dass dies Teil einer stark gestiegenen globalen Überwachung sei. Dort finden sich neben Tracking-Beispielen aus Südkorea, Taiwan, Israel und Iran ebenso Beispiele aus Deutschland, Österreich, Italien oder Polen.

Aber wir müssen ja nicht alle international reisen. Oder?

Doch ein „Immunity Passport“ könnte genauso gut direkt in das öffentliche Leben eingebunden werden. So wäre Dank eines „Immunity Passports“ auch eine schnellere Rückkehr zur Arbeit möglich.

Denken wir auch dies zu Ende, bedeutet es, dass wir nicht nur einen „Immunity Passport“ benötigen, um an unseren Arbeitsplatz zurückzukehren und unseren Lebensunterhalt zu verdienen, sondern auch um überhaupt am öffentlichen Leben teilnehmen zu können.

Es zeichnet sich also klar ab, dass diese neue Welt nicht nur eine Welt mit Grenzen zwischen den Ländern sein wird, sondern eine Welt mit Grenzen innerhalb der Länder. Es wird in jedem Land Checkpoints geben, mit einem vollständigen Tracking und einer vollständigen Überwachung dessen, wo wir sind, was wir machen, mit wem wir reden, was wir kaufen. Das alles mit Hilfe einer App. Diese müssen wir natürlich nicht auf unserem Smartphone installieren. Ist selbstverständlich alles freiwillig. Nur wenn wir es nicht tun, wird unsere öffentliche Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt.

Das alles erfolgt natürlich ausschließlich, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Es ist selbstverständlich nur zum Wohle der Bevölkerung. Oder?

Wer glaubt, dies sei eine etwas weit hergeholte Zukunftsbeschreibung, die besser im Science Fiction Genre aufgehoben wäre, möge sich eines Besseren belehren lassen.


China ist und bleibt der Modell-Staat der neuen Weltordnung. Eine autoritäre Regierung mit der absoluten Kontrolle über alle Bürger. Eine „Gesundheits-App“ sagt uns, ob wir ein Gebäude betreten dürfen. Anhand welcher Kriterien diese App rot, gelb oder grün anzeigt, ist für den Bürger nicht nachvollziehbar. Warum auch? Es kommt ja von der Regierung. Dann wird es schon seine Richtigkeit haben.

Wir können davon ausgehen, dass wir niemals mehr so frei Reisen werden, wie in der Vergangenheit. Unsere Reise- und Teilnahmemöglichkeiten am öffentlichen Leben werden abhängig sein von unserem „Immunity Passport“ und von unserem „Social Credit Score“.

Das Ganze wird natürlich kombiniert mit biometrischen Daten, die Auskunft über unsere Identität geben, und mit Kreditkarten- und Führerscheininformationen, eingebettet in ein Digital Wallet basierend auf einer Blockchain-Technologie. Das alles soll in Summe das Reisen zum Beispiel in Form einer „Known Traveller Digital Identity“ erleichtern, die bereits 2016 vorgestellt wurde.


Natürlich ist die derzeitige Pandemie-Panik ein willkommener Anlass, die „Known Traveller Digital Identity“ über das World Economic Forum neu zu beleben.

Und um das Ganze zu beschließen, wird alles noch mit unserer Bankverbindung verflochten. Und auch hier ist natürlich alles digital. Als braver Staatsbürger werden wir regelmäßig unser Geld bekommen. Und wer nicht so brav ist … George Orwells 1984 lässt grüßen.

Zensur

George Orwells 1984 lässt auch grüßen, wenn es um die Deutungshoheit zu bestimmten Themen geht. Im Buch respektive Film gibt es ein Wahrheitsministerium, dessen Aufgabe darin besteht, alle Fakten zu verändern oder zu beseitigen, die dem offiziellen Narrativ der Regierenden widersprechen. Auch hier sind wir auf dem besten Wege, wie der folgende Beitrag der tagesschau zeigt.

Zusammenfassung

Die Post-Corona-Weltordnung wird durch folgende Kontrollmechanismen charakterisiert sein:

  • Einschränkung all unserer sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten.
  • Einschränkung unserer Bewegungsfreiheit nicht nur an Landesgrenzen, sondern an internen Grenzen, wo auch immer sie gezogen werden.
  • Einschränkung der Entscheidungsfreiheit bezüglich dessen, was mit unserem Körper geschieht. Stichwort: Impfung. Eine Impfpflicht gegen Masern wurde in Deutschland bereits eingeführt.
  • Weitreichende Zensur in den Medien.

Der Weg geht unverkennbar in Richtung Zentralisierung von Macht, Zentralisierung von Kontrolle, Zentralisierung von Autorität, Zentralisierung von Informationen über uns.

Nur auf der Ebene des Individuums wird verstärkt dezentralisiert. Neudeutsch nennt man das Social Distancing oder Selbst-Isolierung. Unseren Weltmachtsaspiranten kann das gemeine Volk natürlich nicht weit genug voneinander entfernt leben. Dies ist nicht räumlich gemeint, sondern isoliert. Entfremdet. Hauptsache keine persönlichen Treffen oder Versammlungen oder Ähnliches. Persönlicher Meinungsaustausch kann schließlich nicht so einfach flächendeckend überwacht werden, wie Telefone, Messengerdienste oder Webkonferenzen.

Blickt man durch Hegels Dialektikbrille auf das Thema Grenzen, wird deutlich, dass sich in der Synthese Landesgrenzen auflösen werden zugunsten internationaler und supranationaler Organisationen, während gleichzeitig engere Grenzen um das Individuum gezogen werden. Grenzauflösungen und Grenzziehungen erfolgen gleichzeitig.

Epilog

Ist Ihnen eigentlich schon einmal aufgefallen, dass das gesamte politische Links-Rechts-Paradigma, das seit Jahrzehnten in unseren westlichen sogenannten Demokratien publikumswirksam zelebriert wird, eine große Gemeinsamkeit hat?

Das autoritäre Element.

Wann immer es darum geht, Macht stärker zu zentralisieren, sind sich sämtliche involvierte Parteien einig. So wurde zum Beispiel die Anpassung des Infektionsschutzgesetzes am 27. März 2020 in seltener Einmütigkeit über alle Parteigrenzen hinweg durchgewunken. Mit dieser Gesetzesänderung wird dem Bundesgesundheitsamt im Falle einer „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ deutlich mehr Macht zugestanden – „ohne Zustimmung des Bundesrates“ ist die im Gesetz gewählte Formulierung.

Nein, das wirkliche Paradigma ist ein ganz anderes. Politisches Links-Rechts ist nur der Schaukampf fürs Volk. Das wirkliche Paradigma heißt autoritäre Kontrolle von oben nach unten versus individuelle Freiheit. Das ist das eigentliche Paradigma, um das es geht.