BSR 80: Psychologische Kriegsführung – Erkennungsmerkmale von Psyops condensed

Prolog

In der Überzeugungs- und Manipulationsarbeit gibt es genau drei Ebenen, auf denen das Verhalten anderer Menschen oder das eigene beeinflusst werden kann: die elektrische Ebene, die chemische Ebene und die genetische Ebene.

Auf der elektrischen Ebene wird der Denkprozess einer Person in eine andere Richtung gelenkt.

Auf der chemischen Ebene werden in einer Person bestimmte emotionale Zustände erzeugt, die einer Sache dienlich sind.

Auf der genetischen Ebene werden diejenigen Auslöser getriggert, die eine Person gefügiger, gehorsamer, beeinflussbarer etc. machen. Diese Auslöser sind genetisch programmiert, wurden in den vergangenen 100 Jahren bestens erforscht und können gezielt aktiviert werden. Die Auslöser auf der genetischen Ebene sind die mächtigsten. „Gute Überzeugungsarbeit funktioniert, weil unsere Vorfahren überlebt haben.“

Sie werden vor allem von denjenigen aktiviert, die kaum unser Bestes im Sinn haben. In der Produktwerbung sind wir uns dessen zwar bewusst, werden aber trotzdem beeinflusst, wenn wir sie schauen. Hinsichtlich der Nachrichtensendungen sind sich die meisten Menschen der Beeinflussung nicht bewusst. Wer sich der Werbung oder den Nachrichten medial aussetzt hat praktisch keine Möglichkeit, sich der Beeinflussung zu entziehen. Noch einmal: Wer sich dem medial aussetzt hat praktisch keine Möglichkeit, sich der Beeinflussung zu entziehen. Verstehen Sie? Wenn Sie Nachrichtensendungen schauen, werden sie manipuliert – ob Sie wollen oder nicht! Die folgenden Merkmale psychologischer Kriegsführung (Psyop) beziehen sich vor allem auf die genetische Ebene.

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BSR 75: Kakistokratie – was issn das?

Aus gegebenem Anlass halte ich es für wichtig, einen Begriff zu kennen, der in der aktuellen Medienlandschaft meines Erachtens viel zu wenig Anwendung findet.

Der Begriff „Kakistokratie“ bezeichnet in der Politikwissenschaft eine Herrschaft der Schlechtesten. Er leitet sich aus dem Altgriechischen ab, wobei „kakistos“ (κάκιστος) „am schlechtesten“ bedeutet und „kratos“ (κράτος) „Macht“ oder „Stärke“ bedeutet. Eine Kakistokratie ist somit ein politisches System, in dem die Macht in den Händen der am wenigsten qualifizierten, unfähigsten oder moralisch verwerflichsten Personen liegt [1, 2, 3].

In Deutschland wird der Begriff Kakistokratie mitunter verwendet, um die aktuelle politische Landschaft zu kritisieren. Es wird argumentiert, dass die politische Klasse zunehmend aus Personen besteht, die sich nicht rechtfertigen müssen, und dass die Presse ihre Rolle als Kontrollinstanz nicht mehr ausreichend wahrnimmt [4].

Die zunehmende Vetternwirtschaft, Korruption und mangelnde Qualifikation von politischen Führern wird als Zeichen einer Kakistokratie gesehen. Dies führt oft zu sozialen Unruhen und einem Vertrauensverlust in die öffentlichen Institutionen [2].

Der Begriff Kakistokratie wird in verschiedenen politischen Kontexten verwendet, um Missstände und die Herrschaft von unfähigen oder moralisch fragwürdigen Personen zu beschreiben.

Ähnlichkeiten mit real existierenden Politdarstellern sind natürlich rein zufällig.

BSR 73: Die bessere Geschichte – ein Einwurf

Es sind die Geschichten, die unsere Identität formen. Und es ist unsere Identität, die unser Handeln prägt. Die Herausforderung, mit der wir heute konfrontiert sind, besteht darin, dass die Geschichten, die wir uns selbst erzählen oder von den Medien erzählt bekommen, von Untergang und Auflösung, von Dauerkrisen und Mehrfachkrisen geprägt sind. Es sind Geschichten von Opferrollen und Unterdrückung. Es sind diese Geschichten, die unsere Schulen füllen und die sich nun auf den Verstand unserer Kinder auswirken. Es sind genau diese Geschichten, die unsere Kultur prägen, die unsere Zeitungen füllen und die Entscheidungsfindung unserer Politiker beeinflussen.

So sollte es nie sein. Die menschliche Geschichte sollte eine außergewöhnliche Geschichte sein. Unsere Geschichte soll eine Geschichte sein, die inspiriert, erbaut und ermutigt. Sie soll eine Geschichte des Abenteuers sein, eine Geschichte, die von heldenhaften Reise erzählt. Reise, die uns aufrichten und in die Höhe tragen. Ja, mit Herausforderungen, aber auch mit der Überwindung dieser Herausforderungen, mit dem Aufbau von Dingen, mit der Schaffung von Dingen, mit der Erneuerung von Dingen. Es sollte die menschliche Geschichte sein, die das Unternehmertum kultiviert, die den einzigartigen und außergewöhnlichen Wert eines jeden Menschen feiert, der im Bild Gottes geschaffen wurde, der fähig ist zu lieben, der fähig ist zu bauen, der fähig ist, das Gute, das Wahre und das Schöne zu verfolgen. Diese Geschichte ist die bessere Geschichte. Es ist Zeit für den großen Umschwung.

BSR 71: Zensur und Redefreiheit condensed

Der Sinn der Rede- und Meinungsfreiheit besteht darin, dass wir alle die Freiheit haben sollten, alle Arten von Ideen zu erforschen. Nur so können wir Wahrheitsansprüche auf Fehler überprüfen. Niemand von uns ist unfehlbar und verfügt über die ganze Wahrheit. Wir sind darauf angewiesen, dass andere unsere Fehler korrigieren und uns lehren, was wir nicht wissen.

Doch die westlichen Regierungen und die Big Tech Unternehmen schwingen sich in zunehmendem Umfang zu Wächtern der Wahrheit auf.

Nehmen wir zum Beispiel Jacinda Ardern, die Premierministerin von Neuseeland:

„Vergessen Sie alles andere. Wir werden weiterhin Ihre einzige Quelle der Wahrheit sein“.

Das sagte Jacinda Ardern den Bürgern ihres Landes während der Covid-Krise.

Hatte sie Recht?

Gibt es eine einzige Quelle der Wahrheit?

Wenn ja, ist es die Regierung?

Sind es die großen Social-Media-Plattformen?

Die Regierung und die Social-Media-Plattformen behaupten, dass sie uns vor „Fehlinformationen“ schützen wollen.

Tun sie das wirklich? Oder zensieren sie nur Standpunkte, die ihnen nicht gefallen?

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BSR 67: Gell-Mann-Amnesie-Effekt

In einer Rede im Jahr 2002 auf dem International Leadership Forum in La Jolla, Kalifornien, prägte Michael Crichton, gefeierter Bestsellerautor und bekannter Kritiker der globalen Erwärmungshysterie, einen neuen Begriff: den Gell-Mann-Amnesie-Effekt.

Der Effekt ist nach dem amerikanischen theoretischen Physiker Murray Gell-Mann benannt und wurde von Crichton folgendermaßen beschrieben:

„Kurz gesagt, funktioniert der Gell-Mann-Amnesie-Effekt folgendermaßen. Sie schlagen die Zeitung auf und lesen einen Artikel über ein Thema, das Sie gut kennen. In Murrays Fall: Physik. In meinem Fall, das Showbusiness. Sie lesen den Artikel und stellen fest, dass der Journalist weder von den Fakten noch vom Thema etwas versteht. Oft ist der Artikel so falsch, dass er Ursache und Wirkung in ihr Gegenteil verkehrt. Ich nenne das die „Nasse Straßen verursachen Regen“-Geschichten. Die Zeitung ist voll von ihnen.

 In jedem Fall liest man mit Verärgerung oder Belustigung die zahlreichen Fehler in einer Geschichte – und dann blättert man zu den nationalen oder internationalen Angelegenheiten und liest mit neuem Interesse weiter, als ob der Rest der Zeitung irgendwie genauer über das ferne Palästina wäre als die Geschichte, die man gerade gelesen hat. Man blättert die Seite um und vergisst, was man weiß.“

Kurz gesagt: Wenn wir tatsächlich über Fachwissen zu einem bestimmten Thema verfügen, stellen wir fast immer fest, dass die Darstellung dieses Themas in den Medien bestenfalls mäßig und schlimmstenfalls schlichtweg gelogen ist. Aber aus irgendeinem Grund glauben wir, sobald wir auf die nächste Seite blättern oder den Kanal wechseln oder das nächste Thema angesprochen wird, dass die anderen Journalisten und Autoren dort draußen tatsächlich wissen, wovon sie reden.

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BSR 62: To fake or not to fake

Prolog

Sie sind es leid, von diesen verrückten Verschwörungsspinnern zu hören?

Ja, ich kann Sie verstehen. Die können ganz schön nerven mit ihren ewigen Predigten: „Wacht auf, ihr Schlafschafe!“ Und sie vertreten immer irgendeine extremistische Agenda und belehren einen über die Politik Russlands und die Geschichte der Federal Reserve und die neuesten Weißbücher der UNO und andere seltsame Themen, die niemanden interessieren.

Das Letzte, was Sie wollen, ist, auf einer Party von einem dieser Spinner mit Aluhut in die Enge getrieben zu werden, oder?

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BSR 61: Konformität condensed

Im stillen Kämmerlein sind viele von uns mit den Ideologien, politischen Agenden und Regierungsvorgaben unserer Zeit nicht einverstanden, doch in der Öffentlichkeit fügen wir uns. Wir tun, was man uns sagt, sagen, was politisch korrekt ist, und rechtfertigen unsere Heuchelei, indem wir uns einreden, dass wir die Gesellschaft nicht verändern können und wir uns deshalb lieber der Masse anpassen sollten.

In den 1950er Jahren führte der Sozialpsychologe Solomon Asch ein Experiment durch, das zeigte, in welchem Ausmaß Menschen das, was sie für wahr halten, ablehnen, um sich der Mehrheit anzupassen. In diesem Experiment zeigte Asch einer Versuchsperson zwei Karten. Auf der ersten Karte befand sich eine einzige Linie, auf der zweiten Karte drei Linien, A, B und C, wobei nur die Linie C die gleiche Länge hatte wie die Linie auf der ersten Karte. Asch wies die Versuchsperson an anzugeben, welche Linie auf der zweiten Karte gleich lang war wie die Linie auf der ersten Karte. Bevor die Versuchsperson jedoch eine Antwort gab, wurde sie Zeuge, wie sieben Mitspieler (Personen, die in das Experiment eingeweiht waren) erklärten, die Linie B sei genauso lang wie die Linie auf der ersten Karte. Anstatt die offensichtliche Wahrheit zu sagen, gaben die Versuchspersonen in einem Drittel der Fälle die gleiche falsche Antwort wie die Gruppe. Von den 123 Versuchspersonen, die an diesem Experiment teilnahmen, stimmten zwei Drittel mindestens einmal mit der Gruppe überein. Nur ein Viertel der Versuchspersonen blieb unbeeinflusst.

Aschs Experiment bestätigt, was Philosophen seit Tausenden von Jahren immer wieder betonen: Für die meisten Menschen hat die Anpassung an das, was andere sagen und tun – egal wie objektiv falsch oder absurd es ist – Vorrang vor der Anpassung an die Realität und der Entdeckung der Wahrheit.

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BSR 54: MONITOR – So geht Propaganda!

Das Thema Propaganda zieht sich durch diesen Blog wie ein roter Faden. Es war immer wieder Gegenstand verschiedener Blog-Beiträge, wie z.B.: Social Engineering, Aus Liebe zum Ausnahmezustand, Über die Seriosität medialer Berichterstattung in Corona-Zeiten, Was Sie schon immer über NLP wissen wollten, aber nie zu fragen wagten, Zensur condensed und zuletzt in der dreiteiligen Reihe zur Massenpsychose (Teil 1, Teil 2, Teil 3) auf Basis des Buches von Mattias Desmet.

Aber wie wird Propaganda gemacht? Wie wirkt sie? Warum funktioniert sie? Das erklärte der Publizist Johannes Menath auf dem DemoFürAlle-Symposium „Manipulierte Gesellschaft“ im Juli 2023. Anhand eines kurzen Beitrags der ARD-Sendung „Monitor“ zeigte er eindrucksvoll die Anwendung einer Fülle verschiedener Manipulationstechniken auf.

Mehr Medienkompetenz, weniger Manipulation!

BSR 51: Die Erde ist eine Scheibe

Die Erde war eine Scheibe. Sie krümmt sich vor einigen Jahrtausenden unter Pythagoras, Platon oder Aristoteles zur kugelförmigen Gestalt.

Die Erde war der Mittelpunkt des Universums. Bis Nikolaus Kopernikus sie im 16. Jahrhundert um die Sonne kreisen ließ. Wir Menschen waren gekränkt. Ernsthaft. Und zwar so sehr, dass die Erkenntnis und die damit einhergehende Zerstörung des Weltbildes, der Mensch sei mit seinem Planeten Erde der Mittelpunkt des Universums als „kopernikanische Wende“ bezeichnet wird, in psychologischer Hinsicht auch gerne als „kopernikanische Kränkung“.

Der Mensch war Gottes Schöpfung. Bis Charles Darwin im 19. Jahrhundert den Menschen das Ergebnis einer Entwicklung, einer Evolution sein ließ, die tierischen Ursprungs ist. Wir Menschen waren gekränkt. Erneut. Ernsthaft. Das zweite Weltbild ging zu Bruch. Menschen und Affen haben die gleichen Vorfahren. Die zweite kopernikanische Kränkung.

Der Mensch war ein ausschließlich bewusst und rational handelndes Wesen. Bis Sigmund Freud Anfang des 20. Jahrhunderts den Menschen ein Unbewusstes zuschrieb. Wir Menschen waren gekränkt. Ernsthaft. Erneut ging ein Weltbild zu Bruch. Der Mensch ist keine Maschine. Die dritte kopernikanische Kränkung.

Die Erde ist zu klein, dachte der britische Pfarrer und Ökonom Thomas Malthus um 1800, denn sie ist endlich – sowohl hinsichtlich ihrer Rohstoffe als auch hinsichtlich ihrer Größe, aber wir werden immer mehr Menschen, da muss uns doch bald die Erde ausgehen – und er (ent)führte uns in die Malthusianische Katastrophe.

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BSR 48: Identity Politics condensed

  1. Identifizieren Sie einen Bereich menschlichen Wirkens.
  2. Achten Sie darauf, dass es eine Verteilung des Erfolgs gibt – einigen Menschen geht es vergleichsweise besser und anderen vergleichsweise schlechter.
  3. Definieren Sie diejenigen, denen es schlechter geht, als Opfer.
  4. Definieren Sie diejenigen, denen es besser geht, als Täter.
  5. Identifizieren Sie sich mit den Opfern.
  6. Suchen Sie sich eine Reihe von Feinden (=Tätern), an denen Sie Ihren Unmut auslassen können.
  7. Fühlen Sie sich gut dabei, auch wenn Sie dafür nicht wirklich etwas tun mussten.
  8. Und dann wiederholen Sie das Ganze immer wieder.

Kommt Ihnen dieses Muster vielleicht bekannt vor?